(Semiscale)Flieger mit Eigenbaumotoren

© Dr. Ralph Okon 22062007

Galerieseite

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Kuni schreibt:

Ich schick Dir mal ein paar Bilder mit von meinem momentanen Kuni-Godzilla-Flieger:
eine Nieuport N11 im Maßstab 1:6, Baukastenmodell von Aerodromerc.com.
Spannweite 1,23 Gewicht 1,7 kg.
Motor ist der kuniinrunner mit 10Wi, an 3 Zellen Lipo 4000mah.
Latte 13x10 bis (momentan) 15x8.
Strom so um die 22A.
Im Flug höchstens Halbgas. Vor den BL ist ein mitrotierender Dummy-Rotationsmotor gebaut worden.
Sieht einfach geil aus im Vorbeiflug.

Kunis Boeing P-26 Peashooter ist ein Holzbau nach Plan.
1,86m Spannweite
ca. 6,5kg zur Zeit unlackiert (werden wohl eher 7kg werden)
Motor ist der "kuniinrunner" mit einer 20x10" Menz
Akku 10S 3200mah Kokam (nicht H5)
Strom ca. 40A bei Vollgas. Flugzeit bisher 7-8 min, bei Entnahme von ca. 2300 mah.
Geht also noch mehr. Ich werde wohl auf 4000er Billiglipos aufrüsten, da der Strom so niedrig bleiben wird.
Kraft... sie geht nach ~20m vom Acker, steigt scalemäßig, fliegt sich eher wie ein Trainer denn ein Warbird. Rolle hab ich schon probiert, Looping noch nicht. Mit ner besser angepassten Latte (Loggerflüge!) geht sicher noch mehr, ohne den Strom zu sehr hochzutreiben. Feeling ist gut; ich hatte noch keinen Flieger, der mich nach nur 2 Flügen so begeistert hat. Einfach goil!
aktueller Stand:

" heute hat alles soweit gepasst: das Wetter, die Laune (auch der Familie), die Maschine war fertig ausgewogen, so dass ich es gewagt habe.
Nach der Lackierung war Neu-Auswiegen angesagt, mit dem Resultat dass 400g Blei in der Motorhaube versenkt werden mussten. Mit dem Lack zusammen ist sie nun 7,4kg schwer.
Da ich Bedenken hatte, ob der Motor mit der Holzlatte das noch packt, habe ich gleich die größere 22x10" APC mitgenommen. Die Drehzahl ist paradoxer Weise 400 U/min höher als mit der kleineren Holzlatte! Schub also reichlich vorhanden...
Sie hob wie gehabt nach etwa 20m ab, aber war deutlich kopflastig. Fluggeschwindigkeit ist höher (klar, das höhere Gewicht). Auf jeden Fall sieht sie doll aus in der Luft!
Flugzeit war etwa 5 min. (kein Timer, vergessen). Die 10S 4000mah waren danach halb leer...

Edi schreibt zu seiner Fokker DR 1, powered by Ditto 18N20P 2,5mR mit 9 x 0,8 :

"Abheben von Rasen ist mit der Dr.1 überraschenderweise kein Problem (hatte einen Überschlag befürchtet), Landen auch nicht (lächerlich einfach bei der großen gemähten Rasenfläche, kein Vergleich mit dem Feldweg), und das, was dazwischen stattfindet, macht einfach Spaß: Dein Motor ist schön durchzugsstark und man kann scale-mäßig langsam fliegen und trotzdem schöne Loopings und Rollen abliefern, einfach Klasse. Für die knapp 1000g Fluggewicht genau das Richtige!"

Edi fliegt zur Zeit eine 13 x 8 an 3s2100 LiPoly mit weniger als 18A- der Motor ist aus Rücksicht auf den Regler genau so ausgelegt worden.

Diese baugleiche Fokker DR 1 fliegt bei Fam. Herold in Weimar. Sie hat zur Zeit eine 13 x 6,5 und zieht an 3s 2000mAh mit weniger als 20A.
Der 18N20P Motor ist wegen des großen Stirnwiderstands des Fliegers mit 8Wd 0,8mm Y auf ein höheres Drehzahlniveau bei kleinerer Luftschraubensteigung ausgelegt worden.

"Gestern haben wir nun das Wetter ausgenutzt und den lang ersehnten Erstflug mit der Fokker gemacht. Also raus auf den Flugplatz, kurzen Reichweitentest durchgeführt, Halbgas rein und nach 5 Metern war die Kiste in der Luft. Aufgrund des heftigen Windes dauerte dieser Flug leider nur 3 Minuten, war aber trotzdem ein Genuss. Der von dir gebaute und empfohlene Antrieb ist absolut Spitze und übertrifft all unsere Erwartungen."

das ist die große Schwester der kleinen Fokker, auch bei den Herolds.
Sie hat eine Spannweite von 130 cm und wiegt flugfertig 2300g wiegt incl. Servos.
Ich habe dafür einen 18N20P Dreifachditto mit Drehteilen für eine 16x6 an 4s lipo und unter 40A ausgelegt.

"....heute früh war es dann endlich soweit mit dem Erstflug.
Fliegen tun wir die Fokker nun mit einer Latte 15x6.
Kurzes anrollen, Vollgas und ab in die Luft. Der Motor schnurrt wie ein Kätzchen. Läuft ruhig 1a. Vom Flug her war es noch besser wie mit der kleinen. Die große liegt ruhiger in der Luft und ist nicht so anfällig. Deine Motoren sind echt super und man kann sie nur wärmstens empfehlen, vor allem bei diesem Preis-Leistungsverhältnis. Andere Motoren kaufen wir bestimmt nicht mehr!"

Der Edi ist mittlerweile ein (zufriedener) "Großkunde" geworden.
Für seine Sahnestückchen macht es mir immer wieder ganz besonderen Spaß, genau passende Motoren zu bauen!

hier Edis Fokker D.VIII Spannweite 140cm,
Abfluggewicht 1650g
15x8 Latte und
3s 2200mAh LiPoly
der Flieger hat einen 3-fach Ditto 18N mit Vollstahlglocke bekommen.
Damit hat er trotz seines riesigen Stirnwiderstandes gerade noch ausreichend Leistung für einen Looping ohne Anstechen.

Edis Albatros DR 1
Abfluggewicht ca. 1000g
11 x 4erLatte und
3s 2200mAh LiPoly
der Flieger hat einen 10-fach Ditto 18N mit Kuniglocke bekommen.
Der Motor ist komplett in dem Ring hinter dem Spinner untergebracht.
Bewickelt ist der Ditto mit 4Wd 1,2mm um die nötige Drehzahl zu erreichen.
So hat der Flieger genug Leistungsreserven auch für den Kunstflug.

Auch diese beiden Edelteile fliegen mit Ditto-Klonen.

In der Nieuport hat der 18N24P Ditto mit 9mm Statorhöhe ein wunderschönes zuhause gefunden!

 

In der Pfalz werkelt ein "gepushter" yellow bl-watch.
Die Wight Quadruplane II, fliegt mit dem Doppelditto, der mal in der Nieuport drin war.
Spannweite 79cm, Länge 85cm.
900g Gewicht mit 3s 2100mAh LiPoly.
Fliegt klasse und steigt wie blöd im Horizontalflug bei Vollgas (kein Wunder, die Hälfte der Tragfläche ist ja auch im Strahl). Übrigens meine erste "voll eigene" Konstruktion: Am Computer entworfen, Teile lasern lassen, und wenn die Fehler beseitigt sind, gibt's das Teil auch bei mir zu kaufen.
den bisher schwersten Ditto-Motorflieger hat der Rene gebaut.
Seine Savoia wird von 2 Kuni-dittos angetrieben.
2,5kg wiegt das Baby, und geht gut und sehr satt aus dem Wasser in die Luft.
Motoren bleiben handwarm, auch der hintere, der ja dicht umkleidet ist.
Der vordere hat jetzt 12, der hintere Motor 11 Windungen mit 0,91er Draht.(9N12P mit 14 Blechen)
Der größte Selbstbaumotor: 675-25 in einer Auberg.

Spw. oben 1,7m, unten 1,6m Gewicht 5,5kg, Schub bei Vollgas >10kg mit der 22"x10" Graupner G-Sonic.
Ob der Flieger voll kunstflugtauglich ist? Ja logisch!!!!
Akkus: 8s 4300 XCELL Flugzeit ca. 7-8min.
von Thomas gemessene Daten (ohne Gewähr!):
25,4 V; 66,8 A; 6380 U/min

"Ich bin zwar gerade beim Einstellen (Schwerpunkt, verschiedene Mischer.....) aber ich kann mich manchmal nicht beherrschen so daß ich im tiefen langsamen Vorbeiflug in die Senkrechte ziehe, Vollgas und voll quer gebe. Die Folge: Brutaler Klang und senkrechte Rollen (beschleunigend) ohne Ende. Das Zaubert ein extrem breites Grinsen auf mein Gesicht!"

Kunis DO 18 ist der größte und schwerste 2-Mot in dieser Kategorie.
2 Tandemmotoren auf der Grundlage des 4510er Laserdruckerstators bringen dieses Beeindruckende Teil mit 2m Spannweite und 5,5kg Gwicht aus dem Wasser in die Luft.

Der erste Flug dauerte 6,5 min. Danach wurden 3000mah in die beiden parallel geschalteten 3200er 5S-Packs geladen. Beim zweiten Flug waren es 7min.
Es ist also Strom für etwa 10-12min Flugzeit in den Zellen, was den durchschnittlichen Stromverbrauch auf etwa 30A festlegt.
vorderer Motor mit (Ramoser 3-Blatt 13,9x8) hinterer. Es kann einem schon Angst werden, wenn das Teil bis Vollgas losheult. Strom bei vollem 5S-Akku war 43A.

Große Aufmersamkeit hat er der Ableitung der Wärme in der engen Motorgondel gewidmet. Schließlich sollen ca. 200W Wärmeleistung abgeführt werden.
Diese Fingerkühler haben sich bewährt - die verachtfachen die zur verfügung stehende Abstrahlfläche!

 

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